Mystischer Tauchgang

PL Der Echinger Weiher wird durch Quellen am Grund des Sees gespeist. Das führt zum einen dazu, daß die Wassertemperatur auch im Sommer nicht über 12°C steigt und zum anderen, daß der See auch im Winter nicht zufriert. Man kann also das ganze Jahr über tauchen.

Es gibt aber noch einen interessanten dritten Effekt. Dort, wo das kalte Quellwasser aus dem Grund des Sees tritt und auf das leicht wärmere Wasser trifft, bilden sich „Nebelschwaden“. Zur Zeit wälzt sich das Wasser gerade um und der Nebeleffekt tritt auch an Stellen auf, an denen keine Quelle ist. So trifft man immer wieder auf geradezu mystisch anmutende Szenerien.

Nebel im Tal
Nebel im Tal

Hier noch mal an anderer Stelle aus einer anderen Perspektive.

Nebel Echinger Weiher
Nebel wabert hier auch am Talrand

Zu dieser Stimmung paßte es, daß ich heute mal wieder den Methusalem des Weihers sah. Da er sich, trotz meiner Nähe, keinen Zentimeter fortbewegte, konnte ich ihn nicht nur gut photographieren, sondern auch seine Größe schätzen: mindestens einen Meter lang ist er.

Grösster Hecht
Der größte unter den großen.

Veröffentlicht von

Peter Lederer

Geboren im Norden Deutschlands, dann aber dreißig mal umgezogen. Lange Jahre habe ich in Österreich gelebt, ein gutes Jahr in der Schweiz und fühle mich heute im Nordwesten Münchens wohl.

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