Hasenjagd

PL Die Rehe ließen lange auf sich warten, deshalb knöpfte ich mir die Hasen vor. Sie sind ja fast ideale Models, da sie teilweise völlig regungslos verharren oder beim Fressen gerade mal ihre Mümmelschnute bewegen.

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/7.1 | Verschlusszeit: 1/200s | Brennweite: 600mm | ISO: 200 |

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/6.3 | Verschlusszeit: 1/640s | Brennweite: 600mm | ISO: 500 |

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/6.3 | Verschlusszeit: 1/640s | Brennweite: 600mm | ISO: 500 |

Anschließend nahm ich noch einen schönen Sonnenuntergang und die im Norden von der untergehenden Sonne angestrahlten Wolken mit.

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/7.1 | Verschlusszeit: 1/160s | Brennweite: 17mm | ISO: 250 |

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/7.1 | Verschlusszeit: 1/80s | Brennweite: 24mm | ISO: 400 |

Und als ich schließlich gehen wollte, stutzte ich etwas, als ich die Wiese vor mir betrachtete. Es dauerte ein paar Sekunden, bis ich kapierte, daß ich den Beginn des Bodennebels sah, er bedeckte gerade eben so die gemähte Wiese.

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/8 | Verschlusszeit: 1/40s | Brennweite: 50mm | ISO: 1000 |

Biberbeobachtung

PL Vor einigen Tagen habe ich einen sehr schönen Seitenarm der Amper entdeckt. Dieser tote Arm umschließt ein kleines Naturschutzgebiet, in dem sich eine Reihe von Tieren offensichtlich sehr wohl fühlen (heute konnte ich einen Eisvogel durchs Fernglas beobachten).

Bereits am ersten Tag sah ich einen Biber durchs Gewässer schwimmen, war aber zu langsam, um auch nur ein Bild zu machen. Also bin ich am nächsten Tag noch mal zum selben Ort spaziert, habe das passende Objektiv aufgeschraubt und alle Einstellungen im Voraus vorgenommen. Und dann kam er auf der gegenüberliegenden Uferseite angeschwommen.

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/7.1 | Verschlusszeit: 1/250s | Brennweite: 300mm | ISO: 6400 |

Kurz darauf kletterte er aber schon die Uferböschung hinauf und verschwand im Wald.

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/7.1 | Verschlusszeit: 1/200s | Brennweite: 300mm | ISO: 6400 |

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/7.1 | Verschlusszeit: 1/250s | Brennweite: 300mm | ISO: 6400 |

Nachdem er an beiden Tagen am gegenüberliegenden Ufer entlangschwamm, entschied ich mich am dritten Tag, meinen Platz am anderen Ufer einzunehmen. Mit dem weiteren Vorteil, einen herrlichen Blick auf das nun von der untergehenden Sonne beschienene Ufer zu haben.

Kamera: DSC-RX100M2 | Blende: ƒ/4.5 | Verschlusszeit: 1/50s | Brennweite: 10.4mm | ISO: 100 |

Er kam wieder relativ pünktlich um 20 Uhr.

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/5.6 | Verschlusszeit: 1/200s | Brennweite: 300mm | ISO: 4000 |

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/5.6 | Verschlusszeit: 1/250s | Brennweite: 300mm | ISO: 4000 |

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/5.6 | Verschlusszeit: 1/250s | Brennweite: 300mm | ISO: 4000 |

Kurz nach dem letzten Bild hatte er mich wohl entdeckt, wahrscheinlich hat er das Geräusch der Kamera gehört. Jedenfalls tauchte er blitzartig ab, das war es dann für diesen Abend.

Heute saß ich wieder an derselben Stelle, allerdings wehte ein leichter Wind vom Wasser auf mich zu, so daß er diesmal an mir vorbeischwamm und sich nicht durch mich stören ließ. So konnte ich ihn aus wenigen Metern (ca. 4m) aufnehmen.

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/5.6 | Verschlusszeit: 1/125s | Brennweite: 300mm | ISO: 1000 |

Auf dem Weg nach Hause vergoldete die untergehende Sonne den erfolgreichen Fotoabend.

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/8 | Verschlusszeit: 1/50s | Brennweite: 300mm | ISO: 100 |

Letztes Licht

PL Da ich keine € 10.000 und auch keine € 5.000 übrig hatte, mußte ich mit einem weniger lichtstarken Teleobjektiv Vorlieb nehmen. Das kommt dann natürlich in der Abenddämmerung schnell an seine Grenzen. Also heißt es: ISO rauf, wobei da die Kamera wiederum an ihre Grenzen kommt. Zumindest kann man bei dem entstandenen Kompromiß erkennen, daß es sich um einen jungen Bock handelt. Fotografiert aus rund 120 m Entfernung.

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/6.3 | Verschlusszeit: 1/60s | Brennweite: 600mm | ISO: 1600 |

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/6.3 | Verschlusszeit: 1/60s | Brennweite: 600mm | ISO: 1600 |

Palsweiser Moos, müde Amsel und kitschige Sonnenaufgänge

PL Eine naturkundliche Wanderung im Palsweiser Moos (westlich von Bergkirchen) hat neben vielen interessanten Informationen zum Moor und den dort stattfindenden Naturschutzmaßnahmen von NABU und LBV auch zwei Besonderheiten bereitgehalten.

Durch Rückzüchtungen wurde eine Rinderrasse geschaffen, die dem Auerochsen sehr nahe kommt. Urig sehen sie jedenfalls aus.

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/7.1 | Verschlusszeit: 1/40s | Brennweite: 300mm | ISO: 100 |

Dieser komplett unscheinbare Strauch ist eine Rarität in Deutschland: die Strauch-Birke. Sie ist ein Überbleibsel der letzten Eiszeit und wächst nur noch an wenigen Stellen in Deutschland.

Kamera: DSC-RX100M2 | Blende: ƒ/5.6 | Verschlusszeit: 1/100s | Brennweite: 22mm | ISO: 160 |

Und jetzt zur Amsel. Gestern war es warm, sehr warm. Das Thermometer zeigte knapp 30°C. Das war wohl auch der Amsel zu warm, zumal sie nicht, wie ich, einen Sonnenschirm aufspannen konnte. Im Schatten der Büsche legte sie ein Nickerchen ein.

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/6.3 | Verschlusszeit: 1/125s | Brennweite: 600mm | ISO: 500 |

Wie üblich muß man nach dem Erwachen erst einmal kräftig gähnen.

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/6.3 | Verschlusszeit: 1/80s | Brennweite: 600mm | ISO: 500 |

Zum Abschluß noch ein paar Kitschfotos. Eigentlich wollte ich heute Morgen Rehe und Reiher fotografieren. Gestern Abend hatte ich mir bereits den Platz ausgesucht (ich wollte mich hinter der ersten Pflanzenreihe eines Maisfeldes verschanzen), hatte mit meiner Fotoapp den Sonnenstand kontrolliert, heute Morgen Kaffee mitgenommen, warme Sachen angezogen, Kamera überprüft und bin um 4 Uhr aufgestanden – eigentlich war alles bestens vorbereitet. Nur an den morgentlichen Nebel hatte ich nicht gedacht. Sichtweiten um 15 m machten meinem Fotoansitz einen Strich durch die Rechnung. Damit ich nicht gänzlich umsonst rausgefahren bin, habe ich halt den Sonnenaufgang fotografiert, auf den ist ja Verlaß.

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/8 | Verschlusszeit: 1/160s | Brennweite: 35mm | ISO: 100 |

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/5 | Verschlusszeit: 1/100s | Brennweite: 35mm | ISO: 100 |

Kamera: DSC-RX100M2 | Blende: ƒ/5 | Verschlusszeit: 1/50s | Brennweite: 10.4mm | ISO: 100 |

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/9 | Verschlusszeit: 1/125s | Brennweite: 35mm | ISO: 100 |

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/13 | Verschlusszeit: 1/400s | Brennweite: 35mm | ISO: 100 | Belichtungsvorgabe: -2EV |

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/13 | Verschlusszeit: 1/80s | Brennweite: 200mm | ISO: 100 | Belichtungsvorgabe: -1EV |

Mißglückter Ansitz

PL An den letzten Abenden hatte ich die Rehe im Hackermoos beobachtet. Ich wußte jetzt, wo ich sie am Abend treffen kann. Als ich um 18:45 Uhr eintraf, sah ich sofort drei von ihnen auf der Wiese stehen, genau dort, wo ich sie bereits mehrfach beobachten konnte. Sie verschwanden jedoch erst einmal, da just in dem Moment zwei Reiter am Wiesenrand entlangritten. Mitten in der Wiese steht, direkt in einer kleinen Baum- und Buschgruppe, ein Hochsitz. Auf dem Bild sieht man die Gruppe in der linken Hälfte, ein gutes Stück vor dem Waldrand. Das war das Ziel meines Ansitzes.

Kamera: DSC-RX100M2 | Blende: ƒ/4 | Verschlusszeit: 1/160s | Brennweite: 19.3mm | ISO: 160 |

Ich hockte mich also direkt neben diese Baumgruppe ins hohe Gras, stellte mein Stativ ganz niedrig ein, so daß die Kamera so gerade über das Gras linsen konnte.

Nun begann das Warten. Ich wartete also, wartete und wartete. Unterbrochen wurde das Warten durch zwei herummtollende Hasen und einen Kuckuck, den ich einem ca. 100 m entfernt stehen Baum sah (zunächst hatte ich ihn natürlich gehört). Ich konnte mein Glück zunächst nicht fassen, da ich noch nie einen Kuckuck vor die Linse bekommen hatte. Nachdem ich die Kamera justiert, ein- und scharfgestellt hatte und gerade auslösen wollte – flog er davon.

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/8 | Verschlusszeit: 1/2500s | Brennweite: 600mm | ISO: 1000 |

Dann ging es weiter mit dem Warten. Kurz vor Sonnenuntergang, ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben, drehte ich mich mal um und sah tatsächlich ein einzelnes Reh auf der Wiese schräg hinter mir. Mir schoß noch durch den Kopf, daß Rehe selten alleine sind, aber der “Jagdtrieb” war zu groß. Ich nahm Kamera samt Stativ und setzte es ganz vorsichtig um. Ein paar Fotos konnte ich schießen, allerdings waren Gras und Zweige aus der Baumgruppe im Weg. Da das Reh weiterzog, verschwand es kurze Zeit später aus meinem Blickfeld, zwischen mir und dem Reh stand jetzt die Baumgruppe. Also nahm ich die Kamera vom Stativ und schlich mich leise und behutsam um die Baumgruppe. In dem Moment, in dem ich mich leicht aufrichtete, hörte ich in meinem Rücken ein hundeartiges Gebell – den Warnruf der Rehe. Ich drehte mich um und sah die drei Rehe, die ich bei meiner Ankunft bereits auf der Wiese gesehen hatte. Sie waren, von mir unbemerkt, wohl in einem Bogen um mich herumspaziert. Sie ergriffen natürlich sofort die Flucht und das einzige, was mir blieb, war die Kamera ohne weitere Einstellungskorrekturen draufzuhalten. Leider sind die Fotos dementsprechend geworden.

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/8 | Verschlusszeit: 1/400s | Brennweite: 600mm | ISO: 1000 |

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/8 | Verschlusszeit: 1/400s | Brennweite: 600mm | ISO: 1000 |

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/8 | Verschlusszeit: 1/320s | Brennweite: 600mm | ISO: 1000 |

Somit war es ein sehr lehrreicher Abend ohne große Bildausbeute.