Fotostudio auf 1,5 qm

PL Für Portraitaufnahmen ist meine Fotoecke noch nicht geeignet, kleinere Dinge klappen dafür immer besser. Das Ansteuern der entfesselten Blitze funktioniert, weiße Styroporplatten habe ich auch endlich gefunden (im Baumarkt und in zwei Bastelgeschäften gab’s keine, dann kam mir die Idee mit dem Wertstoffhof – Styropor en masse).

Und hier ein paar Beleuchtungs- und Hintergrundspielereien mit einem verdorrten Blatt meines Zimmerficuses.

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/8 | Verschlusszeit: 1/5s | Brennweite: 105mm | ISO: 100 |

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/8 | Verschlusszeit: 1/200s | Brennweite: 105mm | ISO: 100 |

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/8 | Verschlusszeit: 1/200s | Brennweite: 105mm | ISO: 100 |

Made in China

PL Heute kam mein Makroschlitten, Lieferung direkt aus China. Der Kauf war ein bißchen risikoreich, da Zahlung gegen Vorkasse und ich natürlich keine Ahnung hatte, ob die angegebene Qualität stimmt. Umso überraschter war ich heute: die Lieferung kam ca. 10 Tage vor dem angekündigten Termin, das Gerät macht einen sehr soliden Eindruck und ein erster Test ist klasse verlaufen. Ich habe natürlich keinen Vergleich zu anderen Schlitten, aber für rund € 55,- hätte ich eine solche Qualität nicht erwartet. Präzise Schritte von 0,1 mm sind kein Problem. Und ein schöner Nebeneffekt ist, daß man nicht mehr die Schärfeebene auf dem kleinen Kameradisplay beobachten, sondern nur noch einen Blick auf die Skala des Makroschlittens werfen muß, um die Schrittgenauigkeit einzuhalten.

Und hier das Ergebnis des ersten Testes. Das das Bild nicht durchgehend scharf ist, lag erstens an meiner Faulheit und zweitens an meinen kalten Fingern. Es dauert halt seine Zeit, bis die 85 Einzelfotos geschossen sind, aus denen sich dieses Bild zusammensetzt. Verwendet habe ich ein Sigma 105mm 1:2.8 DG Macro USM, das Stacking der 85 Einzelbilder habe ich mit Helicon Focus gemacht.

Ein Stück Moos, das in einem großen Blumenkübel auf der Terrasse wächst. Das die Wassertropfen gefroren sind, habe ich übrigens erst auf dem Foto gesehen. Während des Fotografierens ist es mir gar nicht aufgefallen.

Erste Makro-Schritte

PL Seit gestern habe ich nun mein Makro-Objektiv (Sigma 105 mm, F/2.8). Da mich das Wetter massiv vom Außeneinsatz abhält, habe ich die ersten Tests in meinem »Fotostudio« durchgeführt.

Hier meine ersten Eindrücke:

  • Das die Tiefenschärfe gering ist, wußte ich. Das sie dermaßen gering ist, überraschte mich.
  • Die Beleuchtung stellt ein für mich neues Problem dar, in das ich mich noch sehr, sehr einarbeiten muß.
  • Das Focus-Stacking so einfach sein kann, hätte ich nicht gedacht
  • Ich bin unglaublich begeistert von den Möglichkeiten des Programms qDSLR-Dashboard

Die Bilder einer Gewürznelke und der Kümmelkörner (Beleuchtung mit entfesseltem Blitz über die Decke und zusätzlich mit Taschenlampe schräg von der Seite) habe ich nur ein bißchen nachgeschärft, ansonsten kamen sie so aus der Kamera.

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/5.6 | Verschlusszeit: 1/200s | Brennweite: 105mm | ISO: 100 |

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/5.6 | Verschlusszeit: 1/200s | Brennweite: 105mm | ISO: 100 |

Ähnlich bin ich bei Zucker, Salz, Piment und Kardamom verfahren.

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/8 | Verschlusszeit: 1/200s | Brennweite: 105mm | ISO: 100 |

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/5.6 | Verschlusszeit: 1/200s | Brennweite: 105mm | ISO: 100 |

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/5.6 | Verschlusszeit: 1/200s | Brennweite: 105mm | ISO: 100 |

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/5.6 | Verschlusszeit: 1/200s | Brennweite: 105mm | ISO: 100 |

Da ich meinen kabelgebundenen Fernauslöser verloren habe und nicht ständig bei jedem Foto den Selbstauslöser auf 2 Sek. stellen wollte, erinnerte ich mich, daß ich vor einiger Zeit das Programm qDSLR-Dashboard installiert hatte. Nicht nur, daß ich mich mit meinem Laptop mit der Kamera verbinden kann, alle (und das ist wortwörtlich gemeint) Kameraeinstellungen aus allen Menüs vornehmen kann, nein, es gibt in dem Programm auch die Möglichkeit, den Fokus in minimalen Schritten zu steuern und das ganze im Live-View an meinem 34″-Bildschirm zu verfolgen (und zwischendurch jeweils natürlich auch ein Foto zu machen), so daß ich diese Fotos anschließend in Affinity Photo für das Photo-Stacking verwenden konnte. Und so sieht es dann aus (die Bilder sind lediglich aus dem RAW entwickelt und etwas Klarheit hinzugefügt):

Derselbe Zuckerhaufen wie oben:
Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/8 | Verschlusszeit: 1/200s | Brennweite: 105mm | ISO: 100 |

Nochmals eine Gewürznelke:
Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/8 | Verschlusszeit: 1/200s | Brennweite: 105mm | ISO: 100 |

Und hier das aus fünf jpg-Bildern zusammengesetzte Kardamom
Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/13 | Verschlusszeit: 1/200s | Brennweite: 105mm | ISO: 100 |

Die Bilder sind weit ab von jeder Perfektion, trotzdem erstaunte es mich, daß man mit ein bißchen technischer Unterstützung relativ schnell erste Ergebnisse erzielen kann.

Kälte + Nebel = Raureif

PL In der Nacht vom 26.12. auf 27.12. zeichnete sich bereits ab, was passieren würde: wir hatten im Garten -4°C und ab 20 Uhr begann der Nebel aufzuziehen. Am nächsten Morgen traf ich die Bäume im Hackermoos so an, wie ich es erwartet hatte.

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/8 | Verschlusszeit: 1.3s | Brennweite: 17mm | ISO: 100 |

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/10 | Verschlusszeit: 1/40s | Brennweite: 17mm | ISO: 100 |

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/8 | Verschlusszeit: 1/80s | Brennweite: 70mm | ISO: 100 |

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/4.5 | Verschlusszeit: 1/200s | Brennweite: 135mm | ISO: 400 |

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/8 | Verschlusszeit: 1/160s | Brennweite: 185mm | ISO: 100 |

Kamera: NIKON D5300 | Blende: ƒ/8 | Verschlusszeit: 1/160s | Brennweite: 300mm | ISO: 100 |

Kopflos

PL In Bayern ist eine neue Schwanenart entdeckt worden. Was auf den ersten Blick aussieht wie ein Höckerschwan, entpuppte sich als neue Art: kopflose Schwäne. Wie es zur Entstehung dieser Art kam, ist noch nicht geklärt. Gerüchten zufolge sollen ehemalige Höckerschwäne die Entwicklung der bayerischen Regierungspartei nachgespielt haben. Ab einem bestimmten Punkt konnten die Schwäne dann ihre körperliche Verwandlung nicht mehr rückgängig machen. Die folgenden Fotos sind ein eindeutiger Beweis, die kopflosen Schwäne sind auf dem Vormarsch.