Geboren im Norden Deutschlands, dann aber dreißig mal umgezogen. Lange Jahre habe ich in Österreich gelebt, ein gutes Jahr in der Schweiz und fühle mich heute im Nordwesten Münchens wohl.
Heute morgen habe ich sie dann mal mit der Kamera erwischt. Mehrfach hatte ich in den vergangenen Tagen eine Bisamratte am Bachufer beim Frühstücken gesehen, sie war aber immer blitzschnell im Wasser verschwunden, sobald sie mich bemerkte.
Bisamratten
Die junge Bisamratte (links) verschwand kurz nachdem ich auf den Auslöser gedrückt hatte, die alte fraß noch weiter, war aber sehr aufmerksam geworden.
Ein paar Tage später habe ich dann eine aus größerer Nähe beim Frühstück beobachten können.
Es kommt ja häufiger vor, daß drei oder mehr Seerosenblüten gleichzeitig blühen. Das sie aber alle nahezu an der selben Stelle stehen, habe ich noch nicht erlebt. Bei der ersten Aufnahme hatte sich eine Wolke vor die Sonne geschoben, bei der zweiten hatte ich volle Beleuchtung.
Die Feldwespen scheinen sich hier im Garten sehr wohl zu fühlen. Drei Nester sind im Tomatenhaus, eines im Pflanztisch auf der Terrasse.
Dieses Nest ist etwas besonders, weil es »abgefallen« ist. Normalerweise sind die Nester auf der Rückseite mit einem Stil am Untergrund befestigt. Dieses aber hat sich gelöst und liegt jetzt einfach auf der Strebe.
Wespennest 1
Auf dem vorherigen und diesem Bild sieht man unter- bzw. oberhalb noch das verlassene Nest des Vorjahres – es wird offensichtlich nicht nochmal verwendet.
Wespennest 2
Und schließlich das dritte Nest im Tomatenhaus.
Wespennest 3
Mein Pflanztisch auf der Terrasse hat an der hinteren Seite ein paar Fächer, die ich im vergangenen Herbst mit einem Brett abgedeckt habe, damit sich kein Schnee oder Regen drin sammelt. Dieses »Dach« fanden die Feldwespen richtig klasse. Wie ich vorhin beim fotografieren sah, hatten sie auch dort bereits im vergangenen Jahr ein Nest gebaut.
Der kleine Spalt ist das EinfluglochKurzer Blick unter das Brett
[Update 06.07.17]
Heute fand ich dann noch dieses Nest in unserem Sonnenschirm. Nachdem ich den Schirm in den vergangenen Wochen zig-mal auf und wieder zu gemacht habe, scheinen die Wespen ihr Nest so angelegt zu haben, daß es diese Prozedur schadlos übersteht.
Meine abendliche Zeitungslektüre wurde von diesem schönen Insekt unterbrochen, das es sich auf der Sportseite der SZ bequem machte und die Abendsonne genoß.
SZ-Leser der besonderen Art Bild 1 – Kamera: DSC-RX100M2 | Blende: ƒ/6.3 | Verschlusszeit: 1/800s | Brennweite: 10.4mm | ISO: 160 | Blitz: Nein |
Wieviele Beine es nun wirklich hatte, kann jeder selbst nachzählen.
Der Urlaub ist zwar schon ein paar Tager vorbei, trotzdem gibt es im Nachgang noch ein paar Bilder vom Roten Meer.
Fangen wir am Morgen an.
Sonnenaufgang um kurz vor 5 UhrSonnenaufgang
Beim Early-Morning-Dive trafen wir diese Schildkröte, die sich in aller Ruhe ca. 15 Min. lang ihr Frühstück in Form von Weichkorallen einverleibte.
Schildkröte
Die beiden Fetzenfische fanden wir bei fast jedem Tauchgang an derselben Stelle. Man mußte sie nur einmal als solche erkennen, dann sah man sie immer wieder.
Seegrasgeisterfetzenfische
Schön, aber selten. In diesem Jahr waren erstaunlich wenig Schnecken unterwegs (oder ich habe sie einfach nur nicht gesehen).
Pyjama-Nacktschnecke
Die Pygmäen-Rotfeuerfische findet man ziemlicher sicher in einer Bucht nördlich von Mangrove Bay. Sie sind ca. 2/3 kleiner als ihre »normalen« Kollegen.
Pygmäen-Rotfeuerfisch
Ja, den sieht man öfter, ich finde ihn aber jedes mal wieder faszinierend.
Drachenkopf
Man muß schon wissen, wo man nach 5mm großen Garnelen Ausschau halten muß, einfach auf die Suche gehen ist wie die Stecknadel…
Kleine Garnele
Die Nachttauchgänge in Mangrove Bay gehören mit zu dem Besten, was man Unterwasser erleben kann. Eine komplett andere Welt als die, die man tagsüber bei den Tauchgängen bewundern kann.