Amperwiesen

PL Der heutige Streifzug begann mit einem Silberreiher, den ich bereits aus ca. 80 m entdeckte. Er stand in Ruhestellung und wärmte sich.

Silberreiher
Silberreiher

Als ich näher kam, war ihm das nicht so geheuer.

Silberreiher
Silberreiher

Dann hatte ich seine »Wohlfühldistance« überschritten…

Silberreiher
Silberreiher
Silberreiher
Silberreiher

Auf der gesamten Wiese waren diverse Tierspuren zu sehen, einige konnte ich bestimmen, die meisten anderen nicht. Bei dieser Spur hier sieht es so aus, als hätte das innere Navi des Tieres plötzlich die Meldung: “Wenn möglich, bitte wenden” ausgegeben.

Spuren im Schnee
Spuren im Schnee

Schon bei meinen letzten Spaziergängen fiel mir der extrem niedrige Wasserspiegel der Amper auf. Auf dem Bild kann man gut erkennen, daß der Wasserspiegel auch nach der Eisbildung weiter gesunken ist, was zur Folge hatte, daß anschließend das Eis einbrach.

Eisbruch am Flußufer
Wasser weg, Eis bricht

Bei diesem »Wasserfall« in einem kleinen Zufluß der Amper kann man nicht mehr richtig unterscheiden, was noch Wasser und was schon Eis ist. In Natura war die Unterscheidung natürlich einfacher.

Kleiner Bach halb zugefroren
Halbgefrorener »Wasserfall«

Zum Ende meines Spaziergangs lief mir noch dieser schwarze Geselle über den Weg. Durch den Sonnenschein ist die Krähe in ein konturloses Schwarz gehüllt.

Krähe im Schnee
Krähe im Schnee

Nach-Schnee-Spaziergang

PL In der Nacht hatte es wieder angefangen zu schneien, erst heute morgen gegen 9 Uhr hörte es auf. Dort, wo sich niemand hintraut, ist der Schnee noch völlig unberührt.

Der zugefrorene und zugeschneite Weiher an der Würmmühle
Der zugefrorene und zugeschneite Weiher an der Würmmühle

Bei diesem Baumstamm fand ich das »Doppelsichtige« so schön, einerseits die Spiegelung des Stammes im Wasser, andererseits der Blick unter die Wasseroberfläche auf die alten Wurzeln des Stammes.

Verschneiter Baumstamm im Wasser
Wurzel oder Stamm?

Und das ist der 60-ste Vogel in meiner Liste. Ich sah ihn nur kurz, konnte gerade das eine Bild machen, da tauchte er ab. Trotz konzentriertem Suchen sah ich ihn nicht wieder auftauchen.

Haubentaucher im Schlichtkleid
Haubentaucher im Schlichtkleid

Außer dem Haubentaucher sah ich noch vier Buntspechte, einen Kleiber, Schwanzmeisen, zwei Eisvögel und diverse Entenarten. Das Eichhörnchen, das ich beobachtete, hatte das Maul voll mit Moos und trockenem Gras. Ob das schon der Beginn des Nestbaus ist? Eigentlich ein bißchen früh.

Schöner Jahresausklang

PL Es war wieder richtig kalt in der Nacht, -7,5°C. Allerdings auch feucht genug, daß sich sehr schöner Raureif bilden konnte. Die ersten beiden Bilder habe ich noch, in Abwesenheit der Sonne, im Garten gemacht.

Spitze Eiskristalle am Strauch
Zum Dornenstrauch mutiert
Mit Raureif überzogener Bodendecker
Fass mich nicht an!

Als dann die Sonne rauskam, packte ich meinen Fotokrempel zusammen und ging auf den ehemaligen Schießplatz.

Mit Raureif überzogene Bäume
Raureif 1
Mit Raureif überzogene Bäume
Raureif 2
Mit Raureif überzogene Bäume
Raureif 3

Nachtrag 01.01.17

Auch heute war wieder wundervoller Sonnenschein, das erste Fotomotiv lag jedoch noch im Schatten. Es war dieser «Stacheldraht», der sich bei einem entfernten Nachbarn um den Gartenzaun wickelte.

Mit Raureif überzogene Rankpflanze an einem Gartenzaun
Stacheldraht am Gartenzaun

Und dann doch noch ein Eiszauber im Sonnenschein.

Eiskristalle an Zweig
Wenigstens für kurze Zeit mal ein Nadelbaum sein

Wenig winterlicher Weihnachtsspaziergang

PL Windig und 8°C, der erste Weihnachtsfeiertag wußte wohl nicht, daß er im Winter stattfindet.

Brachliegendes Feld mit Baumreihe im Hintergrund
Schneebedeckte Bäume, weiße Felder – oder so

Mit ein wenig voralpenländischem Föhn steht dann rechts neben der Hebertshausener Kirche der Münchener Fernsehturm.

Rechts neben der Hebertshausener Kirche sieht man den Münchener Fernsehturm
Rechts neben der Hebertshausener Kirche sieht man den Münchener Fernsehturm

Schnee gibt es nur in den Bergen und auch da nur sehr wenig. Ein bißchen davon sieht man am Horizont.

Landschaft mit Blick auf die Alpen, die am Horizont zu sehen sind
Am Horizont sind die (ein bißchen) verschneiten Berge zu erkennen.

Hier noch jemand, dem die Abwesenheit von Schnee sehr entgegenkommt. Der Grünspecht kommt fast regelmäßig einmal am Tag und pickt wie ein Wilder im nicht gefrorenen Boden nach Insekten.

Grünspecht auf der Suche nach Ameisen oder anderen Insekten
Regelmäßiger Gartengast

Trüb und dunkel – ein Dezemberspaziergang

PL Bei grauem Himmel und trübem Licht bin ich heute zwei Stunden an der Amper spazieren gegangen. Einen Buntspecht sah ich nur, weil er sich durch sein Geklopfe auf den Ästen eines Baumes auf der gegenüberliegenden Uferseite bemerkbar gemacht hatte. Drei Dompfaffe und zwei Zaunkönige entdeckte ich jeweils als »Trupp« zusammen. Ansonsten schaute ich rechts und links des Weges nach Fotomotiven und fand auch einige wenige. Zwei davon sind hier zu sehen.

Blau-scharze Baumpilze an einem umgesägten Baumstamm
Blau-schwarzes Pilzragout an Baumscheibe
Sich im Wasser spiegelnder Baum
Baumbogenbrücke über einen Amper-Seitenarm