Trüb und dunkel – ein Dezemberspaziergang

PL Bei grauem Himmel und trübem Licht bin ich heute zwei Stunden an der Amper spazieren gegangen. Einen Buntspecht sah ich nur, weil er sich durch sein Geklopfe auf den Ästen eines Baumes auf der gegenüberliegenden Uferseite bemerkbar gemacht hatte. Drei Dompfaffe und zwei Zaunkönige entdeckte ich jeweils als »Trupp« zusammen. Ansonsten schaute ich rechts und links des Weges nach Fotomotiven und fand auch einige wenige. Zwei davon sind hier zu sehen.

Blau-scharze Baumpilze an einem umgesägten Baumstamm
Blau-schwarzes Pilzragout an Baumscheibe
Sich im Wasser spiegelnder Baum
Baumbogenbrücke über einen Amper-Seitenarm

Alles brütet

PL Ich möchte nicht wissen, an wievielen bebrüteten Nestern ich heute vorbeigegangen bin, ohne sie zu sehen. Das brütende Bläßhuhn war ja noch einfach zu entdecken.

Brütendes Bläßhuhn
Brütendes Bläßhuhn auf der Amper vor der Staustufe in Ampermoching

Die brütende Taube habe ich nur zufällig entdeckt, da am selben Baum, auf dem sie ihr Nest hat, ein Specht klopfte. Auf der Suche nach ihm sah ich dann die Taube, die völlig regungslos in ihrem Nest saß. Selbst als ich ein Stück um den Baum herumging, um sie besser photographieren zu können, bewegte sie nicht einmal den Kopf in meine Richtung.

Brütende Taube auf einem Baum am Amperufer
Brütende Taube auf einem Baum am Amperufer

Regenreicher Amperspaziergang

Narzissen am Ufer der Amper
Österliche Narzissen am Ufer der Amper

PL Sie wirken ein bißchen künstlich, wie ein in die Landschaft gestellter Strauß. Ihrer Schönheit konnte aber auch der Regen und die 7°C, die den heutigen Karfreitag zu einem ungemütlichen machten, nichts anhaben.

Veilchen
“Regen-” Veilchen

Auch die Veilchen trotzten dem Regen.

Amsel mit starker weißer Färbung
Leuzistische Amsel

Ich wußte, daß es sie gibt, gesehen hatte ich sie jedoch noch nicht – eine leuzistische Amsel.

Abwechslungsreicher Amperspaziergang

PL Es war einiges los auf meinem zweistündigen Amperspaziergang. Gleich zu Anfang sah ich einen Buntspecht und einen Waldbaumläufer, allerdings ohne eine Chance, ein Photo von Ihnen zu machen. Die Ansicht durchs Fernglas mußte zunächst reichen. Als der Weg aus dem Auwald hinausführte und längs eines Feldes verlief, sah ich zwei Rehe.

Zwei Rehe, einer davon ein Bock
Zwei Rehe, links der Bock

Nach dem Blick durchs Fernglas und dem Druck auf den Auslöser schaute ich mich weiter auf dem Feld um und entdeckte, wesentlich näher zu meinem Standort, weitere drei Rehe.

Drei Rehe
Drei Rehe, links der Bock

Der Auwald der Amper ist in diesem Teil Naturschutzgebiet, in weiten Teilen davon wird er sich selbst überlassen. Diesen idyllischen Flecken mag ich besonders.

Naturbelassener Auwald an der Amper
Sich selbst überlassener Auwald

Auf dem Rückweg bekam ich den Waldbaumläufer dann doch noch vor die Linse. Gut getarnt turnte der am Baumstamm herum.

Waldbaumläufer am Stamm
Gute getarnter Waldbaumläufer

Hier kann man gut den weißen Bauch erkennen.

Waldbaumläufer
Waldbaumläufer

Schon wieder in der Siedlung angekommen, flog ein Grünspecht an mir vorbei und landete auf einem nahestehenden Baum – allerdings auf der “falschen”, nämlich von mir abgewandten Seite. Nicht leicht zu erkennen auf diesem Bild.

Grünspecht am Baum
Der Grünspecht lugt hinter dem Baum hervor

Schon in Sichtweite unseres Hause machte mir diese Bachstelze noch ihre Aufwartung.

Bachstelze auf Hausdach
Bachstelze auf dem Nachbarhaus