Rallen, Raben und Ruinen

PL Beim heutigen Spaziergang habe ich einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufgestellt: 5 Km in 2 Stunden. Es gab so viel zu sehen, daß ich kaum von der Stelle kam.

An der Amper sah ich eine Wasseramsel (die hatte ich schon lange nicht mehr gesehen), eine Bachstelze, einen Erlenzeisig und unzählige Rauchschwalben. Und nicht zu übersehen ware die drei Nester der Blässhühner.

Brütendes Blässhuhn
Brütendes Blässhuhn
Brütendes Blässhuhn
Brütendes Blässhuhn
Brütendes Blässhuhn
Brütendes Blässhuhn

Wenige Tage vor meinem Spaziergang hatte es ordentlich geschneit, was der Krähe, die sich seit kurzem in den Garten traut, sicherlich auch nicht besonders gefallen hat.

Krähe im Schneegestöber
Schneekrähe
Leicht schneebedeckte Krähe am Futterhaus
Tüpfelkrähe

Wer sich an dieses Schild halten soll, wurde mir nicht ganz klar. Möglicherweise sind die Enten angesprochen, die auf diesem toten Seitenarm der Amper zu Hause sind.

Verkehrsschild »Feuerwehrzufahrt« in Seitenarm der Amper
»Einfahrt freihalten« wäre genauso sinnvoll

Vor einigen Tagen las ich in der SZ, daß die Gemeinde ein Grundstück gekauft hat, das jahrelang (mindestens so lange, wie wir hier wohnen) brach lag. Für die spätere Erinnerung habe ich die Ruine der alten Zellstoff-Fabrik, die auf dem Gelände ansässig war, fotografiert.

Ruine der alten Zellstoff-Fabrik in Hebertshausen
Ein letzter Blick

Dachauer Schloßberg

PL Vom Dachauer Schloßberg hat man einen wunderschönen Blick nach Süden über München bis an die Alpen. Ich habe mir das heute am Abend, in der blauen Stunde, angeschaut.

Zunächst machte die untergehende Sonne aus dem Olympiaturm eine Leuchtturm. Rechts davon Münchens höchstes Hochhaus, im Volksmund das O2-Hochhaus. Schemenhaft bilden die Alpen den Horizont.

Dachau am Abend vom Schloßberg fotographiert
Der Olympia- wird zum Leuchtturm

Etwas später beschien die Sonne dann noch den westlichen Teil des Alpenkammes.

Die Alpenkette in der Abenddämmerung
Die Alpenkette in der Abenddämmerung

Und das ganze noch mal ein bißchen herangezoomt.

Blick vom Schloßberg nach Südwesten
Blick vom Schloßberg nach Südwesten

Noch ein bißchen später war dann schon Abendstimmung. Links am Horizont die Allianz-Arena (in der heute die Bayern 8:0 gegen den HSV gewannen). Die gepunktete Linie schräg rechts über der Allianz-Arena in der Luft ist ein hereinkommendes Flugzeug.

Abendstimmung in Dachau
Dachau zur blauen Stunde

Warum in die Ferne schweifen

PL Meinen heutigen Spaziergang hätte ich mir, wenn es nur um das fotografieren von Vögeln gegangen wäre, schenken können. Eine Minute, nachdem ich losgegangen war, sah ich im Bach vor dem Garten das erste mal in meinem Leben eine Bekassine.

Bekassine im Bach vor dem Garten
Bekassine im Bach vor dem Garten
Bekassine
Bekassine von vorne

Nach 1½ Std. Spaziergang sah ich, wiederum am Bach vor dem Garten, den Eisvogel, den ich schon öfter hatte vorbeifliegen sehen.

Eisvogel am Bach vor dem Garten
Eisvogel am Bach vor dem Garten

Ein paar Tage zuvor stattete mir dieser Silberreiher einen Besuch ab. Er stand auf der Wiese vor dem Garten.

Silberreiher
Silberreiher auf der Wiese vor dem Garten

Und schlußendlich erwischte ich noch eine Singdrossel direkt vor der Terrassentür meines Büros, vor die ich ein paar Schweinefetthaferflocken gestreut hatte.

Singdrossel vor dem Fenster
Auch die Singdrossel mag Fetthaferflocken

Nymphenburger Park

PL Im Anschluß an den Besuch der Sonderausstellung »Wildlife Photographer of the Year« im Museum »Mensch und Natur« im Schloß Nymphenburg drehten wir noch eine Runde im Schloßpark.

Für große Erheiterung sorgten diese beiden Schwäne, die sich auf der Eisfläche ungefähr so sicher und elegant bewegten, wie wir selbst das tun würden, beträten wir die Eisfläche mit normalem Schuhwerk.

Zwei Schwäne auf dem Nymphenburger Kanal
Schlittschuhschwäne

Es kommt immer auf die Perspektive an: die Menschen beobachten die Enten, die wiederum die Menschen beobachten. Gut, das ist die idealistische Interpretation des Bildes, die profane ist: die Enten warten auf Futter.

Enten auf dem Nymphenburger Kanal
Wer beobachtet wen?

Trotz gestiegener Temperaturen und Sonnenschein zieht es diese Gans vor, sich ihre Füße im Daunenkleid zu wärmen.

Gans am Nymphenburger Kanal
»In Gänsefüßchen«

Von Fischern und Vögeln

PL Nach herrlichem Sonnenschein gestern, dichter Nebel heute. Gegen halb drei sah man eine matte, weiße Scheibe am Himmel. Wollte sie doch noch kommen? Sie wollte. Hier ein paar Winterimpressionen von der Amper.

Großer, raureif-überzogener Baum am Amperufer
Uferbaum mit Raureif
Amperufer mit raureif-überzogenem Uferbewuchs
Winterstimmung an der Amper
Amper von der untergehenden Wintersonne beschienen
Winterstimmung an der Amper
Eisplatte mit schöner Maserung
Kalte Kunst

Warum der Artikel »Von Fischern und Vögeln« heißt?

Gänsesäger und Komoran auf der Amper
Zwei Fischer auf der Amper

Kormoran und Gänsesäger – da würde ich mich als Fisch aber ganz ruhig verhalten.

Im Schnee kann man sehr gut Tierspuren entdecken und bestimmen. Aber wie ist das mit »Landespuren« von Vögeln? Ich bin überfragt.

Abdruck eines gelandeten Vogels im Schnee
Nicht Fuß- sondern Landespur

Nachdem ich die eine »Landung« entdeckt hatte, fand ich noch viele weitere, z.T. gemischt mit anderen Spuren, so daß man sich teilweise sehr gut eine Verfolgung, ein Kampf oder auch einen (Sch)maus vorstellen konnte.

Auf dem Rückweg dann versönliche Durch- und Aufblicke.

Zufahrt zum Schießplatz Hebertshausen
Zufahrt zum Schießplatz Hebertshausen
Pappeln vom Stamm aus gesehen
Alleebäume von unten