Geboren im Norden Deutschlands, dann aber dreißig mal umgezogen. Lange Jahre habe ich in Österreich gelebt, ein gutes Jahr in der Schweiz und fühle mich heute im Nordwesten Münchens wohl.
Nachdem in diesem Jahr bei uns im Garten ausgesprochen wenig Schmetterlinge zu sehen waren, überraschte mich die Vielfalt in Schwiegerelterns Garten im Mölltal/Kärnten umso mehr.
Die Raupe sah ich heute bei uns im Garten. Sie krabbelte mir über die nackten Zehen, so daß ich durch das Kitzeln auf sie aufmerksam wurde. Dank der Garten-Newsgroup de.rec.garten weiß ich inzwischen auch, was für ein Falter daraus wird.
Die Raupe des Mittlerern WeinschwärmersDie Raupe des Mittlerern Weinschwärmers
Seit einigen Tagen sehe ich immer wieder einen Gartenrotschwanz auf Futtersuche. Vor ein paar Tagen hat er, zusammen mit einem Feldsperling, ein Ameisennest auf der Terrasse ausgeräumt. Heute dann sah ich zufällig, wie ein junger Gartenrotschwanz gefüttert wurde. Also gleich zur Kamera gegriffen, da war Mutern aber schon wieder weg.
Junger Gartenrotschwanz
Kurze Zeit später war ich auf dem Weg zum Tomatenhaus und entdeckte auf dem Rankgerüst zwei Lütte und die Mutter. Da ich recht dicht an ihnen vorbei mußte, dachte ich, sie würden wegfliegen, was aber nur die Mutter tat. Die jungen blieben auch sitzen, als ich auf dem Rückweg wieder an ihnen vorbeiging, so daß ich doch anschließend noch dazu kam, sie zu photographieren.
Die zwei warten auf Muttern. Mal gemeinsam nach rechts Ausschau halten…… und dann schauen, ob sie vielleicht von links kommt
Verscheucht hat sie dann eine Amsel, die auch auf dem Rankgerüst landete. Den Abflug des einen Gartenrotschwanzes habe ich noch (leider unscharf) festhalten können.
Eine Amsel verschreckt den jungen Gartenrotschwanz
Auf den Tag genau vor drei Monaten habe ich diese beiden Wespennester aufgenommen. Die Feldwespen hatten gerade mit dem Bau begonnen.
Der Anfang des einen WespennestesDas andere Wespennest im Bau
Inzwischen sind die beiden Nester nicht nur um einiges größer geworden, sondern beinhalten auch den eigentlichen Zweck der Bauten, wie man an den teilweise geschlossenen Waben sieht.
Erstes Wespennest drei Monate späterZweites Wespennest drei Monate später
Um 5.15 Uhr ging es heute morgen los, gerade rechtzeitig zu den ersten Sonnenstrahlen über dem Echinger Weiher.
Die Sonne schaut gerade über die Bäume hinweg
Neben Karpfen und mehreren Hechten sah ich viele Flußbarschschwärme in allen möglichen Entwicklungsstufen. Die kleinsten waren geschätzt wenige Tage alt, andere sahen schon fast erwachsen aus. Einer der Schwärme begleitete mich einige Meter und zeigte dabei ein sehr neugieriges Verhalten.
Ein ganzer Flußbarschswarm begleitete mich bei meinem Tauchgang
Die Wasseroberfläche des Echinger Weihers ist z.Zt. übersät mit Blütenstaub und Blütenblättern. Von unten sieht das dann aus wie marmoriert.
Blütenstaub und Blütenblätter marmorieren die Wasseroberfläche
Am Ende des Tauchgangs stand die Sonne dann bereits ein Stück höher, es war schon knackig warm geworden.
Nach dem Tauchgang: Sonne über dem Echinger Weiher
Alles in allem ein sehr schöner Tauchgang, ich habe es genossen, wieder einmal komplett alleine am und im See zu sein.
Der Starenkasten war wenige Tage nach dem Ausflug der ersten Brut bereits wieder belegt. Herr Star wechselte vom Futtermodus übergangslos in den Balzmodus und fand, dank bereits gemachtem Nest, schnell wieder eine willige Dame. Was zu dem Zeitpunkt beide nicht wissen konnten: ihre Jungen werden in einer sehr feuchten Wetterphase groß werden.
Wenigstens hat der Lütte noch ein Dach überm Kopf
Gut zu erkennen ist hier das angeklatschte, nasse Gefieder. Nur gut, daß es die Jungen noch trocken haben.
Glücklich schauen sie beide nicht aus
Entweder ist es die neue Auserwählte oder Herr Star hat vergessen, daß die Fütterung vom Dach aus schon bei der ersten Brut nicht klappte.
Klappt mal wieder nicht mit dem Füttern von oben
Ertappt! Ich stand zwar recht bewegungslos, aber doch sehr nah am Starenkasten – prompt wird man entdeckt.
Was macht der Typ da nur an der Hausecke?
[Update 02.07.16]
Nachdem ich das Nest aus dem Starenkasten entfernt hatte, wußte ich nun auch, was für „rote Beeren“ die Stareneltern an ihre Jungen verfüttert hatten: Kirschen.