Hechtparade

PL Die Laichzeit der Hechte beginnt. Sie suchen sich offensichtlich wieder ihre eigenen Reviere, denn ich habe sie, anders als in den Wintermonaten, weit auseinanderstehend gefunden. Dieser hier hat sich photogen vor einem mit Fadenalgen bewachsenen umgestürzten Baum drappiert.

Hecht vor Algenlandschaft
Viel Algen, wenig Hecht

Obwohl ich direkt auf ihn zutauchte, blieb er ungerührt stehen.

Großer Hecht vor Algen
Ihre Majestät bleibt ungerührt

Ein paar Minuten später sah ich diesen algenbewachsenen Ast. Die Fadenalgen reichten fast bis zum Seegrund, waren also ca. 2,50 m lang.

Lange Fadenalgen an einem Ast
Meterlange Fadenalgen

Wenige Minuten vor dem Auftauchen entdeckte ich noch diesen Burschen. Entweder ist er Phlegmatiker oder hatte Valium geschluckt: so dicht bin ich noch nie an einen Hecht herangekommen. Seine Schwanzflosse stand hinter meinem linken Ohr, ich spürte die Wasserbewegung, als er dann doch davonschwamm.

Nahaufnahme von einem großen Hecht
So nah dran wie noch nie

Winter?

PL Schnee hat man ja schon seit Wochen nicht mehr gesehen, inzwischen kam er auch in den Gedanken nicht mehr vor. Und nun das:

Schnee 1
Wohl nur kurzfristig, der morgendliche Schnee

Er wird wohl nicht lange liegenbleiben…

Schnee 2
Die Vogelhäuser mit Schneehaube

… allerdings schneit es seit kurzer Zeit wieder (07.00 Uhr).

Schnee 3
Und es schneit wieder

Jäger und Gejagte

PL Erst kam eine Maus und knusperte am Vogelfutter. Sie kam im Laufe des Abends zig Mal, hat sich wohl einen kleinen Vorrat angelegt.

Dann kam eine zweite dazu, die hat spitz bekommen, dass es da eine Menge Futter gibt.

Gut, dass sich sein Auftauchen nicht mit dem der Mäuse überschnitten hat. Zumindest wären sie dann nicht mehr zu zweit gewesen.

Sie hätte dann die übrig gebliebene nehmen können.

Aber so haben nur die Mäuse genascht, Marder und Katze gingen leer aus.

Frühling im Januar

PL Nachdem wir gestern bereits morgens um 6 Uhr 10°C hatten, haben sich die Pflanzen wohl auch gedacht: da können wir doch mal Blüte zeigen.

Die ersten Krokusse
Die ersten Krokusse

Auf meinem Weg zum Vogelhaus sah ich dann noch Schneeglöckchen…

Die ersten Schneeglöckchen
Die ersten Schneeglöckchen

… und direkt am Vogelhaus Winterlinge.

Die ersten Winterlinge
Die ersten Winterlinge

Für die kommenden Tage sind weiterhin “unwinterliche” Temperaturen angesagt, mal sehen, was dann noch alles den Kopf aus dem Boden steckt. Die Narzissen schauen jedenfalls schon ein paar Zentimeter raus.

Hausmaus

PL Vor ein paar Tagen entdeckte unsere Nachbarin während des wöchentlichen Hausputzes ein Maus im Keller. Nachdem von dem Kellergang mehrere Einzelkellerräume abgehen, die zwar abschließbar sind, aber einen ca. 1,5 cm großen Spalt zwischen Tür und Boden aufweisen, entschieden wir uns für das Aufstellen einer Mausefalle. Wie wir einen Tag später feststellten, war die Maus auch schon bei uns im Keller, dort gelagerte, überreife Äpfel waren angefressen.
Also lieh ich mir von einer anderen Nachbarin eine Mausefalle. Sie (die Falle) wurde mir mit den Worten übergeben: ist zwar ein bißchen verrostet, funktioniert aber noch einwandfrei. Wie es sich gehört, faßte ich die Falle nur mit Gartenhandschuhen an, bestückte sie mit einem Stück Käse, spannte sie und stellte sie in den Kellergang.

image

  1. Tag
    Ich gehe in den Keller und kontrolliere die Falle. Die Falle ist immer noch gespannt, der Käse aber weg. Gut, hatte die Maus mich, bzw. die Falle überlistet. Also kommt ein neues Käsestück drauf. Beim Absetzen auf dem Boden schnappt die Falle zu – gut, daß ich lederne Gartenhandschuhe trug. Die Falle also, auf dem Boden stehend, wieder gespannt. Ich weiß jetzt zumindest, daß der Mechanismus funktioniert.

  2. Tag
    Meine Mittagspause nutze ich zur Fallenkontrolle. Leider ein Déjà-vu, die Falle steht gespannt, aber käsefrei im Kellergang. Also ein neues Stück Käse geholt und vorsichtig auf das “Trittbrettchen” gelegt. Wieder war ich froh, Gartenhandschuhe getragen zu haben, das Stückchen Käse war wohl zu schwer. Nach dem Halbieren konnte ich es dann unfallfrei deponieren.

  3. Tag
    Frühmorgens Kontrolle der Falle: Falle ist gespannt, Käse ist weg. Jetzt kam ich mir ein bißchen blöd vor. Vielleicht ist doch ein wenig zu viel Rost dran, so daß der Mechanismus zu schwer auslöst. Mit feinem Schleifpapier schmirgelte ich also die entscheidenden Stellen blank. Ein weiterer Auslösetest sah sehr vielversprechend aus. Nun bin ich auf den morgigen Tag gespannt. Wenn er wie die ersten drei verläuft, werde ich wohl nur noch Käse (ohne Falle) in den Gang legen, sie hat dann einfach gewonnen. So etwas muß man auch mal neidlos anerkennen können.

  4. Tag
    Das Schleifen hat also etwas gebracht. Obwohl mir meine Nachbarin gerade erzählte, daß sie gestern am späteren Abend die Falle gespannt aber käselos im Gang hat stehen sehen, war doch heute Morgen der “Erfolg” eingetreten. Die Maus muß noch mal zurückgekommen sein – das war ihr (letzter) Fehler.

Maus in Mausefalle

Ich habe die Falle sicherheitshalber nochmals aufgestellt. Wahrscheinlich war es aber nur die eine Maus, die sich in unseren Keller verirrt hat.