Die Stare sind wieder da

PL Andrea hatte bereits vor vier Tagen die ersten, wenigen Stare im Garten gesehen. Inzwischen sind sie regelmäßig und auch in größerer Anzahl zu Gast.

Stare am Futterplatz
Selten genug: die Amsel muß zuschauen

Mehr gehen hier nicht rein und auch keine anderen Vögel: der Star macht sich richtig breit.

Star im Futterhaus
Raumgreifend nennt man sowas

So sieht es kurze Zeit später aus, nachdem der Star das Futterhaus verlassen hat.

Grünfinken und Feldsperlinge im Futterhaus
Andrang im Futterhaus

Und dann sah ich sie noch im Baum des Nachbarn: über 30 Stare erwischte ich gerade noch, als sie den Abflug machten.

Stare beim Abflug
Gerade noch mit der Kamera erwischt

Jäger und Gejagte

PL Erst kam eine Maus und knusperte am Vogelfutter. Sie kam im Laufe des Abends zig Mal, hat sich wohl einen kleinen Vorrat angelegt.

Dann kam eine zweite dazu, die hat spitz bekommen, dass es da eine Menge Futter gibt.

Gut, dass sich sein Auftauchen nicht mit dem der Mäuse überschnitten hat. Zumindest wären sie dann nicht mehr zu zweit gewesen.

Sie hätte dann die übrig gebliebene nehmen können.

Aber so haben nur die Mäuse genascht, Marder und Katze gingen leer aus.

Hausmaus

PL Vor ein paar Tagen entdeckte unsere Nachbarin während des wöchentlichen Hausputzes ein Maus im Keller. Nachdem von dem Kellergang mehrere Einzelkellerräume abgehen, die zwar abschließbar sind, aber einen ca. 1,5 cm großen Spalt zwischen Tür und Boden aufweisen, entschieden wir uns für das Aufstellen einer Mausefalle. Wie wir einen Tag später feststellten, war die Maus auch schon bei uns im Keller, dort gelagerte, überreife Äpfel waren angefressen.
Also lieh ich mir von einer anderen Nachbarin eine Mausefalle. Sie (die Falle) wurde mir mit den Worten übergeben: ist zwar ein bißchen verrostet, funktioniert aber noch einwandfrei. Wie es sich gehört, faßte ich die Falle nur mit Gartenhandschuhen an, bestückte sie mit einem Stück Käse, spannte sie und stellte sie in den Kellergang.

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  1. Tag
    Ich gehe in den Keller und kontrolliere die Falle. Die Falle ist immer noch gespannt, der Käse aber weg. Gut, hatte die Maus mich, bzw. die Falle überlistet. Also kommt ein neues Käsestück drauf. Beim Absetzen auf dem Boden schnappt die Falle zu – gut, daß ich lederne Gartenhandschuhe trug. Die Falle also, auf dem Boden stehend, wieder gespannt. Ich weiß jetzt zumindest, daß der Mechanismus funktioniert.

  2. Tag
    Meine Mittagspause nutze ich zur Fallenkontrolle. Leider ein Déjà-vu, die Falle steht gespannt, aber käsefrei im Kellergang. Also ein neues Stück Käse geholt und vorsichtig auf das “Trittbrettchen” gelegt. Wieder war ich froh, Gartenhandschuhe getragen zu haben, das Stückchen Käse war wohl zu schwer. Nach dem Halbieren konnte ich es dann unfallfrei deponieren.

  3. Tag
    Frühmorgens Kontrolle der Falle: Falle ist gespannt, Käse ist weg. Jetzt kam ich mir ein bißchen blöd vor. Vielleicht ist doch ein wenig zu viel Rost dran, so daß der Mechanismus zu schwer auslöst. Mit feinem Schleifpapier schmirgelte ich also die entscheidenden Stellen blank. Ein weiterer Auslösetest sah sehr vielversprechend aus. Nun bin ich auf den morgigen Tag gespannt. Wenn er wie die ersten drei verläuft, werde ich wohl nur noch Käse (ohne Falle) in den Gang legen, sie hat dann einfach gewonnen. So etwas muß man auch mal neidlos anerkennen können.

  4. Tag
    Das Schleifen hat also etwas gebracht. Obwohl mir meine Nachbarin gerade erzählte, daß sie gestern am späteren Abend die Falle gespannt aber käselos im Gang hat stehen sehen, war doch heute Morgen der “Erfolg” eingetreten. Die Maus muß noch mal zurückgekommen sein – das war ihr (letzter) Fehler.

Maus in Mausefalle

Ich habe die Falle sicherheitshalber nochmals aufgestellt. Wahrscheinlich war es aber nur die eine Maus, die sich in unseren Keller verirrt hat.

Raubtierfütterung

PL Nachdem ich seit kurzem wieder in Schweineschmalz getränkte Haferflocken am Futterhaus auslege,…

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Der Stoff, aus dem die Amselträume sind: schmalzgetränkte Haferflocken

sammeln sich jeden Morgen bis zu knapp 20 Amseln im Garten.

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Ab 07.30 Uhr warten sie vor meiner Terrassentür. Wenn ich dann hinausgehe, säumen sie meinen Weg zur Garage und warten 50cm vor der Garagentür, bis ich endlich das Futter herausgeholt habe. Ich muß richtig aufpassen, daß ich nicht eine mal versehentlich “wegkicke”. Sobald das Futter auf der Erde liegt, geht natürlich, amseltypisch, das große Hauen und Stechen los.